Unter Wohnmobilen in Ystad

Das Wochenende haben wir auf dem offiziellen inoffiziellen Parkplatz getarnt als Wohnmobilstellplatz verbracht, die Aufteilung: 32 schwedische, 3 deutsche und 1 italienisches Womo (ja, die Haupturlaubszeit hat noch nicht begonnen):

Mittlerweile schon fast üblich und nichts mehr Besonderes: Eine örtliche Quadrocopter-Biene. So auch hier, diese schwebte jedoch 500m über unseren Köpfen. Da musste ich natürlich gleich mal schauen gehen:

Was machen ohne feiernde, schwedische Verwandschaft? Ein wenig umher spazieren, denn Ystad hatten wir 2011 schon genau erkundet:

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Spät aber doch…

…sind wir heute noch losgekommen, denn 3 Dinge hielten uns von der Cockpitarbeit (auch unter Weiterfahrt bekannt) ab:

- die schöne vor sich hin scheinende Sonne
- sportliche Aktivitäten
- lustige Rentner im Unterhaltungsrausch

Der Sommer geht schon wieder in die Verlängerung

Die sportlichen Aktivitäten unsererseits begrenzten sich hingegen aufs reine Zuschauen, wie bei den vielen Profi-Fußballern vor der heimischen Glotze ;-)

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Obligatorisches Pflichtprogramm für wilde Camper?

Richtig! Der berühmte Platz ohne Meckertierchen und Rollrasen, genannt: Ziegenwiese. Alle reden und schreiben davon, also sind wir heute auch mal dahin gerollt, allerdings erst am Abend in der Dämmerung, denn in Torre de Cope war es angenehm warm, Dana war mit Schnorcheln beschäftigt und ich machte mich auf der Sonnenliege breit. Im Wasser ist es in dieser Zeit gefühlt wärmer, hatte es doch heute 19°C im Nass und an der Luft.

Auf dem Wanderweg, welcher direkt vom Parkplatz aus losgeht, hat man eine phantastische Aussicht auf die Bucht

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Manta Rota rückt näher zusammen

Ein eigentlich, wie jeden Tag, gleicher Stellplatztag bahnte sich an: Sonne geht auf, Kassetten werden geleert und anschliessend Brot beim Bäcker eingekauft. Wir gehören nicht zur Gieskannen- und Kassettenfraktion, denn vor 10 Tagen haben wir das letzte Mal Wasser in Peso da Regua aufgetankt und unser Wasservorrat ist noch halbvoll :-) Nach dem Frühstück ist dann immer organisiertes Rumhängen am Womo oder an den Strand laufen angesagt. Doch auch heute kam etwas “dazwischen”. Erstens ging es meiner Matte auf dem Kopf an den Kragen und zweitens veranlaßten einfache Pinselstriche reges Treiben auf dem Stellplatz.

Die Matte muss weg!

Meine Wolle

Dann kamen die Maler und alle mussten ein wenig Richtung Nachbarwomo auffahren, zu meinem Erstauen ohne großes Murren und Diskussionen, zumal ja viele ihren ganzen Hausrat ums Womo verteilt haben:

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Caravan Salon 2014 – Resümee

Es war mal wieder interessant auf der weltgrößten Caravan Messe unterwegs gewesen zu sein. Man kann hier mehrere Tage verbringen, ist viele Kilometer zu Fuss unterwegs, will man wirklich alles bestaunen, erkunden oder ausprobieren. Nun sind wir erst einmal wieder geheilt, denn jedes Jahr brauchen wir das nicht.

Was ist uns aufgefallen? Neben vielen Neuerungen, wird es in den Wohnmobilen immer verspielter. Das fängt bei den vielen Glasvitrinen an und hört bei irgendwelchen versteckten Schaltern im Schrank auf. Auch sonst sind manche Wohnmobile nicht so richtig klar gegliedert, hier noch eine Abdeckung dort noch ein Eckchen, da noch was reingebaut usw. Die Lichtsysteme und Steuerungen, dank günstiger werdendem CAN-Bus sind nun auch in jeder Preisklasse angekommen. Jedoch lässt die Ausführung manchmal zu Wünschen übrig. Speziell beim Möbelbau in der Mittelklasse (naja bei Preisen von 60-70tsd Euro aufwärts, selbst für einen Kastenwagen, spricht man ja im PKW-Bereich schon lange von der Oberklasse) wird zwar das Wohnmobil mit Lichttechnik und Steuerungselementen vollgestopft, aber einfachste Schraubverbindungen sind teilweise offen bzw. mit billigen Abdeckkappen versehen und das in direkt sichtbaren Bereichen. Auch viele scharfkantige Möbelteile, klemmende Schlösser oder versagende Technik findet man vor. Mag sein, dass man das auf die Messebesucher schieben kann, für ein Womo sollte so eine Dauertestwoche trotzdem kein Grund sein, einfach in gewissen Bereichen schlapp zu machen. Zumal ein normales Wohnmobil eine Lebensdauer von mindestens 10 Jahre vor sich hat, geht man nach den maßgeschneiderten Finanzierungsmodellen der hier vor Ort befindlichen Kreditinstituten. Langfristig ist weniger mehr und die Gesamtqualität würde bei gleichem Preis einen höheren Stellenwert bekommen. Was nützt einem z.B. der stylischste Wand- und Dachaufbau in Form von Rundungen, Schürzen und Verkleidungen, wenn man keine gescheite Abdichtung zu stande bekommt und man nach einem Jahr ein Aquarium für 70000€ durch die Gegend fährt. Oder für was stopft man viele Wohmobile mit Technik voll und preist dem zukünftigen Käufer ein Mobil mit 3,5t zGG an, welches anscheinend noch 600kg Zuladungsreserven besitzt, man aber im Alltag ständig die Polizei mit mobiler Waage fürchten muss? Natürlich gibt es auch viele positive Neuerungen bzw. interessante Optionen, welche das mobile Leben verschönern – nicht das ich hier in Pessimismus verfalle ;-)

Also wieder wie üblich ein paar bildliche Darstellungen:

Bei Chausson z.B. dieser ausziehbare, fest installierte Gasgrill

So braucht man(n) sich nur davor zu setzen und schon kann es losgehen

Zwar nicht neu, aber eine Möglichkeit Strom zu erzeugen: Die Gasgeneratoren

Mit Gas kann man aber noch viel mehr bewirken, neuerdings sogar seine eigenen Hinterlassenschaften mittels Verbrennung vernichten:

Da ist die Ka… am (Ver)dampfen :-D

Oder Minihaushaltsgasheizungen, für große Wohnmobile oder Wohnbusse vielleicht eine Alternative

Für mollige Wärme ist natürlich nach wie vor die Warmwasserheizung von Alde die erste Wahl. Über die ganze Messe verteilt, findet man daher auch die verschiedensten Anschauungsobjekte dieser Heizungsform

Auch bei der Stromversorgung gibt es nichts zu meckern, ist diese doch meist klar gegliedert und sauber verkabelt in den Heckgaragen untergebracht

Wobei ich persönlich kein Freund des Multiladers bin, dieser wird ja mittlerweile in jedem höherpreisigen Fahrzeug verbaut. Wechselrichter und Ladegerät in einem, dieser übernimmt auch gleichzeitig die Stromverteilung und Steuerung. Fällt entweder WR oder LG aus, geht bei Reparatur garnichts mehr, auch sind mir die Überwachungs-Standbyströme nicht ganz geheuer. Denn soweit ich weiß, wird auch jede stärkere Batterieentladung zwischengespeichert – ein gutes Argument gegen eine Garantieabwickung für den Verkäufer.

Hoffentlich findet Nicole auch wieder aus dem Zwischenboden raus, sonst wird der Kaffee kalt :-D

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Caravan Salon 2014 – Tag 2 Fahrzeuge

An unserem zweiten Tag auf der Messe wollen wir euch mal einen (klitze-) kleinen Überblick der ausgestellten Fahrzeuge geben, sowohl in als auch außerhalb der Hallen. Wie gesagt, nur eine kleine Auswahl, denn auf den Stellplätzen tümmeln sich allein schon ungefähr 3500 Womo´s und Wowa´s.

Die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden und so macht der Eine Bilder von seinem zukünftigem Fahrzeugmodell (Alkoven, Teilintegriert oder Vollintegriert bzw. Expeditionsniveau), der Nächste nimmt die Wohnwagenmodelle genauer unter die Lupe und ein Dritter hat es nur auf Zubehör abgesehen. Ich habe einfach mal versucht eine bunte Auswahl zu treffen, wobei ich natürlich gerne bei großen Alkoven-LKW oder Wohnbussen stehen bleibe, die sind nämlich in unserer Geschmacksrichtung ;-)

Also erst einmal das Freigehege:

Die Morelo Reihe, ein noch relativ junger Premium-Hersteller. Eine der wenigen Reihen mit gleichen Fahrzeugen, denn normalerweise wird hier willkürlich der Platz besetzt. Naja, mit Geld geht sicher alles ;-)

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