Haushaltswaschmaschine im Wohnmobil

Ist der allgemeine Camper nicht mit Essen, Sonnen oder Womo putzen beschäftigt, muss er sich früher oder später der Wäsche widmen. Wir hatten hierfür in den vergangen Jahren immer eine kleine Camping-Waschmaschine an Bord:

Leider haben wir diese im Frühling vergessen mitzunehmen

Da sich nun unser Nachwuchs Carlos ebenfalls dem Wäscheproblem angenommen hat und sich fleißig an der Fleckenproduktion beteiligt, musste kurzerhand etwas Neues her. Nun schwebte mir schon länger eine Haushaltsmaschine im Kopf herum, nur sind diese auch in der 3-4kg Version ca. 40-50kg schwer, brauchen um die 40 Liter Wasser und trotzdem einiges an Platz (dazu fehlt uns u.a. das Raumbad).

Jetzt gibt es seit ein paar Jahren eine schicke Designerwaschmaschine für die Wandmontage, diese hatte ich auch schon immer im Auge. Leider werden da seit geraumer Zeit utopische Preise bei Amazon und anderen Onlineshops aufgerufen, meist 500-600€. Das DWD-M301 Modell gar um die 700€! Dabei gab es die in der Vergangenheit oft schon für 300-350€ im normalen Handel. Gebraucht bekommt man diese so gut wie gar nicht. Auf willhaben.at (dem österreichischem Absenker von Ebay-Kleinanzeigen.de) fanden wir doch vor kurzem zufällig diese Angebot:

Nur montiert, nie benutzt – was haben wir ein Glück (Carlos, deine Windeln sind gesichert)

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Materialermüdungen…

…haben nur eines im Sinn, sie streben nach Vollzeitbeschäftigung im Womo. So kamen auch bei uns in den letzten Wochen wieder einige Überraschungen zusammen. Nun sind wir dran, diese abzuarbeiten. Fürs Fahrgestell geht es nochmal zu MAN:

Einer der beiden Hochdruckschläuche der Klimaanlage hat einen Riss. Der wird getauscht und die Anlage neu befüllt. Weiterhin gab unser Anlasser die letzten Wochen ab und zu den Geist auf. Er drehte zwar durch, aber der Magnetschalter hing – somit auch kein Motorstart. Mal schauen, ob das System noch so zu retten ist oder ein neuer Anlasser eingebaut werden muss, das Originalteil kostet ja nur ca. 621€ + Märchensteuer.

Zwischendrin war das gesamte Womo dran – ab in die Waschbox:

Erstmal warten und zuschauen

Irgendwann waren wir dran – für 13€ ist nun alles wieder blitzeblank

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Wohnmobil Haushalt

Eine fahrbare Wohnung ist kein Urlaubsmobil, so gibt es natürlich öfters etwas zu tun. Die Tage haben wir z.B. unsere “Gartenmöbel” wieder komplettiert, denn wie ihr ja wisst, wurde uns in Norwegen ein kleiner Teil gestohlen. Eigentlich zieht es mich mittlerweile nur noch selten ins Fritz-Berger Campinggerümpel, aber bei diesem Gutschein kann man ja mal eine Ausnahme machen:

Für 50€ einkaufen und nur 40€ zahlen

Also einen neuen Klapphocker mit passender Tischplatte ausgesucht…

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Stellplatz A dos Cunhados

Wir sind wieder ein Stückchen weiter gezogen und zwar bis nach “A dos Cunhados” nahe Torres Vedras und ca. 8km vom Wasser entfernt gelegen. Hier gibt es eine öffentliche  V/E-Station mit angeschlossenen PKW-Parkplätzen. Da sich aber der Betrieb in Grenzen hält, kann man in den Parklücken auch mit größeren Mobilen quer stehen. Unterwegs sahen wir bei einem unserer Wendemanöver eine lustige Vogelvoliere:

Zwischen Kleiderspender und Glascontainer wurde hier fröhlich gezwitschert

In A dos Cunhados angekommen, befindet sich die ausgeschilderte V/E-Station mit den Parkplätzen gleich unterhalb der Kirche:

Hier haben wir uns für 3 Tage verkrümmelt

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Gasbackofen im Wohnmobil

Habt ihr schon Hunger? Nein? Na dann wird es aber Zeit :-)

Seit nunmehr 5 Jahren sind wir zufriedene Besitzer eines Gasbackofens. Eigentlich seit Jahren im Oberklassesegment Standard findet man diese mittlerweile auch vermehrt in Mittelklasse- und Einsteigermodellen unter den Wohnmobilen, sofern es Platz und Gewicht zulassen. Die Meinungen und Erfahrungen unter den Besitzern gehen dabei stark auseinander, einige kommen damit überhaupt nicht zurecht (verbrannt, hart oder innen alles noch viel zu weich), anderen kommt kein Mobil mehr ohne solch einem Backgerät ins Haus und der Rest unter den Gasofenlosen bedient sich Alternativen, wie z.B. einem 230V-Pizzaofen:

oder der weit verbreiteten Variante aus dem Hause Omnia:

Wie gesagt, wir haben das klassische (Fast)Haushaltsmodell:

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Löcher im Fliegengitter

Die Tage habe ich mich mal dem Fliegengitter im Alkoven angenommen, denn im vorübergehend bewohnten Zustand wird man bei anstehenden Lüftungsaktionen unfreiwillig wieder daran erinnert: Größere Löcher, die da nicht hingehören!

Hier hat sich irgend jemand der Vorbesitzer experimentell verewigt

Also erst einmal den Rahmen abbauen. Geht ganz einfach: Abdeckungen ab und Schrauben raus:

In den “Verstecken” kam dabei wieder etwas Spielzeug zum Vorschein, wie eigentlich immer, wenn ich größere Dinge im Womo zerlegt habe:

Diesmal eine LEGO-Bauschaufel (passend zum Dreck drumherum) und eine Batterie. Haben hier vielleicht sogar die kleinen Kinder zwischen Fliegengitter und Fensterscheibe geraucht? Ein paar Schmelzvorgänge auf dem Acrylglas weisen jedenfalls darauf hin :-)

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